DevOps-Unterstützung komplexer Umgebungen

Einleitung

Ein grösseres Unternehmen der Finanzbranche setzte sich das Ziel Effizienz und Kadenz seines internen Release-Zyklus bis zur finalen Auslieferung nachhaltig zu steigern. Die vier Entwicklungs- und Testumgebungen mit je 15 komplexen und heterogen integrierten Datenbank-Applikationen gestalteten jeden manuellen Refresh zum Albtraum für alle Beteiligten; einerseits für die Test- und Business User, welche wegen unfertigen Umgebungen ihre Testausführung nicht beginnen konnten, besonders aber für das Team DevOps [1]. Denn eine Aktualisierung einer Umgebung dauerte damals noch über eine Woche - dies aber nur unter optimalen Umständen und wenn alle Komponenten ohne Zwischenfall installiert werden konnten, was aber leider nur selten der Fall war.

[1] DevOps beschreibt Massnahmen, um häufige Bruchstellen zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb in Unternehmen zu überwinden (siehe auch Wikipedia).

OMrun als „Sensor“

Das übergeordnete Ziel der Auftraggeber (Business) war die massive Verkürzung des Release-Zykluses um die Prozessdauer "Time-to-Market" zu beschleunigen. Dazu wurden sämtliche Abläufe automatisiert und mit einem entsprechenden ebenfalls automatisierten End-to-End-Test geprüft (Stichwort „Smoke-Test“). Diese Tests setzten auf den Ebenen Infrastruktur, GUI-Zugriff und Business-Funktionen auf und ihre Resultate wurden nach Test-Ende in OMdashboard entsprechend angezeigt.

Ein Testdurchlauf für eine einzelne Umgebung dauerte in OMrun jeweils 20 Min. und wurde zu Bürozeiten alle zwei (2!) Stunden voll automatisiert ausgeführt. Dank eines grossen, direkt beim DevOps-Team platzierten Monitors war zu jederzeit ersichtlich, wie es um die einzelnen Umgebungen stand.

Mit dieser Massnahme wurde die nötige Basis geschaffen, um Continuous Development (CD) und Continuous Integration (CI) in diesem Unternehmen erfolgreich umsetzen zu können. Das Ergebnis: der gesamte Refresh einer Umgebung inkl. Testdurchlauf dauerte nach der Automatisierung nur noch drei Stunden und der Wartungs-Aufwand des DevOps-Teams konnte signifikant verringert werden. Gleichzeitig wurde die Zufriedenheit aller testenden User aufgrund der höheren Umgebungsverfügbarkeit markant gesteigert. Auf diese Weise wurde das Ziel, den Release-Zyklus von früher quartalsweise auf zweimal monatlich zu verkürzen auch dank des Testwerkzeugs OMrun erreicht (siehe Kundenstimmen).